3D-Druck, CAD-Renderings und digitale Simulationen sind heute aus der Designentwicklung kaum wegzudenken. Trotzdem greife ich in meiner Arbeit als Designer immer wieder bewusst zu Cuttermesser, Karton oder Hartschaum, um Modelle von Hand zu bauen.

Warum? Weil diese analogen schnellen Modelle Vorteile bieten, die kein 3D-Drucker ersetzen kann. Sie sind schneller und günstiger erstellt, benötigen keine vorbereitete CAD-Datei und regen durch ihre Vereinfachung oft zu ganz neuen, kreativen Ideen an.

Ein handgemachtes Modell hat zudem einen besonderen emotionalen Wert: Es wirkt roh, direkt und voller Energie – ganz anders als ein fast perfekter 3D-Druck. Und nicht zuletzt nutze ich diese Modelle oft als Grundlage, um anschließend präzisere CAD-Daten und 3D-Drucke zu entwickeln.

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